Samstag, 12. November 2011

Rosa Hunde...

Heute morgen ging es dann zum ersten Mal wieder in die große Stadt. Aber erstmal kein Sightseeing, sondern shoppen. Nach einiger Zeit bin ich dann auch fündig geworden und nun kann es wieder Bilder hageln ;) Leider war es schon etwas zu spät, um noch etwas Richtiges zu machen, also gings nur so etwas durch die Stadt, um ein paar Probebilder zu schießen. Von Namdaemun aus ging es erstmal in das Studenteneinkaufsviertel Myeong-dong. Hier gibt es alles für das junge Volk und vor Allem auch einiges Skurilles. Aber ich denke die Bilder sprechen für sich. Wie immer (für alle die es seit dem letzten Besuch vergessen haben oder neu dabei sind) sollten auch die Kommentare zu den Bildern beachtet werden.
Die letzte Station für heute war der künstlich angelegte Fluß Cheonggyecheon. Hier findet zur Zeit das Laternenfestival statt. Leider waren viele noch nicht beleuchtet, aber es war trotzdem sehr schön anzusehn. Hier konnte man auch zugucken, wie die Laternen hergestellt werden. Auf dem Weg zur Subway kam ich dann noch an einem kleinen Weichnachtsland vorbei. Hauptsache bunt und viel Blinke-Blinke. Großartig. ;)
Nun werde ich noch packen und morgen früh geht es dann für eine Woche auf das Hawaii Koreas, Jeju-do. Und dort werde ich sicher einige Bilder machen, denn wohl nicht ohne Grund wurde Jeju gerade gestern Nacht zu einem der 7 neuen Weltwunder der Natur gewählt.Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

2011-11-12 Objektivtest

Freitag, 11. November 2011

Pepero Day

Die letzten Tage habe ich hauptsächlich damit verbracht mein Poster für die Konferenz nächste Woche fertg zu stellen und zu drucken. Daher gab es bisher nicht viel zu berichten. Nun ist aber alles erledigt und Jeju kann kommen.

Während in Mainz am 11.11.11 um 11.11 Uhr die fünfte Jahreszeit eröffnet wird, feiern die Koreaner Pepero Day. Was das ist? Peperos sind eine Süßigkeit, ähnlich unseren Mikados. Diese gibt es hier in allen Größen und Geschmacksrichtungen. Und am Pepero Day schenkt man dann all seinen Freunden eine Packung Peperos. Hach...Kommerz ist schon was Tolles.
Zur Feier des Tages sind wir dann mal alle zusammen (die IRTGler und die DAADler) Essen gegangen. Zuerst ging es in die "Holzhütte". Restaurants in diesem Stil gibt es hier an jeder Ecke. Hier hat jeder Tisch seinen eigenen Grill und man brutzelt sich sein Fleisch selbst. Dazu gibt es dann verschiedene Beilagen. Wie immer sehr lecker...vor allem die drei Schalen Knoblauch. Und hier fällt man damit auch nicht mal auf.
Im Anschluss gings dann nochmal in eine Bar. Hier gabs einen sehr leckeren Wassermelonensaft aus nem Bärchenglas und einen Früchteteller. Bei der Bestellung von drei Flaschen Soju konnte man bei einem Gewinnspiel mitmachen, was wir auch gleich getan haben und nun hat Lisa endlich ihre lang ersehnten rosa Hasenhausschuhe gewonnen. Später gabs noch ein paar leckere, geröstete Tintenfische aufs Haus. Alles in allem ein schöner Abend also. Und endlich gibt es auch mal erste Fotos. Heute mal nur mit 50mm Festbrennweite aufgenommen. Morgen geht es dann ja ans "upgraden" :D
2011-11-11 Pepero day

Dienstag, 8. November 2011

Erster Tag

Heute gings das erste mal an die Uni. Und wieder hieß es...warten. Denn ungewöhnlicherweise war um neun Uhr noch niemand an der Uni. Da ich noch keinen Büroschlüssel habe musste ich mir also die Zeit etwas vertreiben und bin mal eben zum Frisör gegangen. Zum Glück gibt es hier echt alles auf dem Campus. Dann noch kurz in den Buchladen und gegen zehn war dann auch endlich jemand im Büro. Der Rest des Tages war dann recht unspektakulär. Einkaufen musste ich dann auch erst einmal. Um meine ersten Schätze mit euch zu teilen, gibt es nun auch die ersten Bilder. Denn neben einer Hello Kitty Tasse für meinen Kaffee habe ich auch noch die tollen Eierformen erstanden, die demletzt auf eatyourkimchi vorgestellt wurden. Diese und viele weitere Dinge können übrigens auch hier bestellt werden.
2011-11-08

Montag, 7. November 2011

Auf ein Neues

Nun geht es also mal wieder nach Korea. Diesmal für eine Konferenz auf der schönen Insel Jeju, dem Hawaii Koreas. Dort gibt der Prof, bei dem ich hier bisher immer untergekommen bin seine Abschiedsfeier, da er in den Ruhestand geht. Und wenn man schon mal da ist, dann bleibt mal gleich noch ein paar Wochen. Das heißt, dass es diesen Monat wieder viele neue Geschichten und Bilder geben wird.
Den langen Flug hab ich damit verbracht mehr oder weniger gute Filme zu gucken. Green Lantern, Priest, der auf einem koreanischem Manhwa basiert, der neue Planet der Affen, Kung-Fu Panda 2, die Schlümpfe und um mich dann endgültig auf das Niedlichkeitslevel hier in Korea vorzubereiten den super in die Saison passenden Osterhasenfilm Hop. Nach weiteren zwei Stunden Busfahrerei war ich dann am Ziel. Nur doof, dass die Vermieterin das nicht war. So hab ich dann nochmal über zwei Stunden warten müssen, bis ich dann endlich in mein Zimmer kam. Diesmal sind zum Glück aber richtig viele Leute aus Mainz hier, daher gings dann abends erst nochmal schnell einen Kimchi jjiggae essen. Danach gings aber endlich ins Bett und ich bin stumpf eingeschlafen.
Da ich hier nun meinen Standort anzeigen lassen kann, wisst ihr auch mal genauer wo ich denn hier bin. In den nächsten Tagen werden dann weitere Berichte und Bilder folgen. Aber erstmal werde ich damit beschäftigt sein mein Poster für die Konferenz fertig zu stellen. Also bis die Tage....

Sonntag, 19. Juni 2011

Das Zwerg-Nase-Mobil


Heute stand ein ruhiger Ausklang des Koreaaufenthalts auf dem Programm. Einfach nochmal ein wenig durch die Stadt schlendern. Ohne schwere Kamera, ohne Ziel und ganz ohne Stress. Was passt besser zur vollkommenen Ruhe als ein spontaner Besuch des Yogyesa Tempels?

Dank meines Handys gibts davon sogar noch zwei Bilder. Das sind wohl fürs Erste die letzten Bilder hier aus Korea. In wenigen Tagen geht es wieder zurück nach Mainz. Nun heißt es also Koffer packen und "auf auf und davon". Zwerg Nase steigt in sein Zwerg-Nase-Mobil und düst nach Haus'. Bruuuummmmm.


Zurück Zuhause werde ich sicher, nach ein paar Tagen Ruhe, noch die Zeit finden die Eindrücke meines ersten Koreaaufenthalts zusammenzufassen. Mehr Bilder und neue Geschichten aus Korea gibts dann wieder ab Anfang November. Solange sage ich "Tschüß Korea" und "Hallo Deutschland".

Samstag, 18. Juni 2011

Bongeunsa Tempel

Das letzte Wochenende meines ersten Aufenthalts hier in Korea bricht an. Aller höchste Zeit sich noch einen der schönsten buddistischen Tempel hier anzugucken. Den Bongeunsa Tempel. Er liegt idyllisch direkt neben dem modernen Shopping Komplex COEX-Mall. Das Highlight ist, neben den vielen bunten Häusern und Laternen, die riesige Buddha-Statue. Nach diesem besinnlichen Start in den Tag ging es zum Einkaufen. Ein paar Souvenirs für die Daheimgebliebenen. Viel mehr konnte man bei dieser Hitze auch nicht mehr machen. Bei bis zu 36 Grad und über 80% Luftfeuchtigkeit mag man sich am liebsten garnicht bewegen. Am besten man liegt einfach nur faul im Schatten, wie der kleine Buddha hier unten.
2011-06-18

Sonntag, 12. Juni 2011

((Palast²)²)² + Weitblick + Feuer-Fleisch

Heute sollten endlich die beiden letzten Paläste dran glauben. Und der eigentlich ruhig geplannt Tage kam, wie immer hier in Korea, mal wieder ganz anders.
2011-06-12
Alles fing an wie geplant. Früh aufstehen und auf zur Führung durch den geheimen Garten des Changdeok-Palasts. Der Garten heißt geheim bzw. verboten, da hier früher nur die Königsfamilie rein durfte. Entsprechend aufwendig wurde hier natürlich alles gestaltet. Früher war das sicher alles noch viel prachtvoller. Man muss ja immer bedenken, dass die Japaner während ihrer Besatzungszeit alle koreanischen Paläst komplett niedergebrannt haben. (*Reisebegleiter-Insidermodus an* Lasst uns japanische Gebäude niederbrennen und daraus Minigolfplätze machen*Reisebegleiter-Insidermodus aus*)
Tja, von welchen Reisebegleitern spreche ich denn hier? Während der Tour habe ich zwei Deutsche kennengelernt. Bzw. einen Deutschen, der hier für eine bekannte deutsche Automarke arbeitet, und eine Thailänderin, die aber in Deutschland aufgewachsen ist, die Kaufmännische Schule in Hanau besucht und später in Aschaffenburg studiert hat, nun aber wieder in Thailand arbeitet und einen Kurzurlaub in Korea macht.
Während der Tour haben wir dann gelernt, dass die Anzahl der Schutzfiguren auf dem Dach der Häuser deren Wichtigkeit widerspiegelt und dass in Tempeln überall chinesische Namen benutzt werden, um sich mit dieser höheren Sprache ein wenig vom niederen Volk abzuheben und da die koreanischen Namen auch einfach zu lang wären.
Nach der Tour haben sich dann unsere Wege getrennt....fürs Erste. Ich bin nun ertstmal ein wenig durch Insadong gelaufen und durchs Bukchen Hanok Village. In Insadong hat wieder eine traditionelle Musikgruppe für Unterhaltung gesorgt und auch die singenden "King's Dessert"-Macher haben wieder ihren Teil zu dem bunten Treiben beigetragen. Das ist eine Nachspeiße, die aus einem Honigklumpen gemacht wird. Erst wird ein Loch reingemacht, der Ring wird dann gefaltet und man hat zwei Ringe, dann vier, acht,....,16384 (=2^14) feine Honigfäden.
Im Anschluss ging es dann in den letzten Palast, den Gyeongbokgung, der zufälligerweise auch der erste Palast war, den ich hier besucht hatte. So schliessen sich also die Kreise. Und auch ein weiterer Kreis hat sich geschlossen. Denn kaum habe ich den Palast betreten, begegneten mir zwei bekannte Gesichter. Somit waren wir also wieder zu dritt. Zusammen ging es dann durch den Palast. Hierbei habe ich dann erfahren, dass sich hier jeder mit seinem Tierkreiszeichen, meins ist der Hund, fotografieren lässt.
Da unsere kleine Gruppe so nett war, sind wir zusammen noch auf den Fernsehturm gefahren und im Anschluss waren wir zusammen essen. Das geschmackliche Highlight war der gebratene Kimchi. Für etwas mehr Aufsehen sorgte allerdings der Kabelbrand vor unserem Restaurant (Kein Wunder bei der Verkabelung hier). Nachdem erstmal jeder rausgerannt ist, um zu gucken, wurden die Türen geschlossen, damit keine Rauch reinzieht. Dann ist einer der Mitarbeiter mit dem Feuerlöscher durchs Restaurant gerannt und die Feuerwehr kam. Nach kurzer Unterbrechung ging dann aber der normale Gastronomiebetrieb weiter. Nach dem Feuer gabs dann also Fleisch, eingerollt in Sesam- oder Salatblätter mit verschiedenen Soßen und anderen Beilagen.
Am Ende des unterhaltsamen Abends fuhr dann auch keine Bahn mehr, also gings mit dem Taxi heim. So endete dann also ein schöner, entgegen meiner Planungen nicht ganz so ruhiger, Tag mit zwei sehr netten Begleitern.