Donnerstag, 24. November 2011

Essen mit den Koreanern

Heute Abend waren wir zusammen mit den Koreanern auf der Piste. Erst ging es in ein Restaurant mit sehr leckerem Essen und anschließend in eine Bar. Warum diese "Blue Train" heißt, sollte man an den Bildern erkennen.
2011-11-24 IRTG Essen

Sonntag, 20. November 2011

Ab in die Kälte

Nun weiß ich auch warum Jeju als das Hawaii Koreas gilt. Gerade mal eine Flugstunde weit weg, aber über 10° Temperaturunterschied. In Jeju bei 16° ohne Jacke losgeflogen und bei 3° in Seoul gelandet. Nachts fallen die Temperaturen hier nun unter 0° und es soll auch schon geschneit haben. Dann arbeitet man wenigstens mehr und macht weniger unnötige Fotos, mit denen man seine Mitmenschen quält ;) Am Wochenende wollen wir noch einmal auf den Gwanaksan (Berg hinter der Uni). Da gibt es dann sicher wieder Bilder.

Samstag, 19. November 2011

Jeju 5: Olle und ein einzigartiger Wasserfall

Zum Abschluss des IRTG-Treffens ging es mit allen noch einmal wandern. Auf Jeju heißen die Wanderwege Olle. Für uns wurde eine besonders schöne Strecke ausgewählt. Durch irgendwelche Plantagen, über scharfes Vulkangestein, vorbei an Monsterspinnen, durch eine Menge Matsch und an hohe Klippen. Naja die Koreaner verstehen unter Wandern was anderes. Es war eher ein den Weg abrennen. Hauptsache es ist schnell vorbei. Bilder braucht man nicht zu machen, die kann man ja dann später im Internet googlen und angucken. Wir Deutschen haben das Ganze dann ein wenig ausgebremst. Ganz ungefährlich war der Weg dann teilweise auch nicht. Vor allem weil die Steine doch ziemlich scharfkantig waren, wie ich spüren musste. Aber das hält mich nicht davon ab jede Insel hundertmal von allen Seiten zu fotografieren.
Kurz vor dem Ziel kamen wir dann noch an eine recht schöne Klippe, an der wir dann sogar mal fünf Minuten Pause gemacht haben, um uns umzugucken. Natürlich war das Betreten der Klippe strengstens verboten. Aber nachdem man aus Versehen über den Zaun geklettert war, konnte man das Schild leider gar nicht mehr lesen. Hier konnte man dann zu den Klängen des Flötenspieler meditieren oder einfach den Ausblick genießen.
Nach dem Mittagessen sollte es dann mit dem Bus direkt wieder ins Hotel gehen. Zum Glück wusste ich, dass hier im Ort noch zwei sehr bekannte Wasserfälle sind und bin mit ein paar Leuten auf eigene Faust losgezogen. Die Koreaner hatten genug. Wenn man schon vier Stunden wo hin läuft, dann sollte man sich ja schon noch die Zeit nehmen die zwei berühmtesten Wasserfälle hier anzugucken. Obwohl Bilder googlen sicher schneller gegangen wäre.
So kamen wir also noch an den Cheonjiyeon und den Jeongbang Wasserfall. Letzterer ist der einzige Wasserfall in ganz Asien, der sich direkt ins Meer ergießt. Das war doch noch einmal ein schöner Ausklang meines Aufenthalts hier auf Jeju. Morgen geht es wieder nach Seoul.
2011-11-19 Jeju 5 Wanderung

Mittwoch, 16. November 2011

Jeju 4: Hallasan. Einmal über der Welt stehen

Heute ging es auf den Hallasan, einen erloschenen Vulkan. Mit 1950 Metern ist dieser der höchste Berg 
Südkoreas. Natürlich gibt es hier bei den wanderverrückten Koreanern keine Seilbahn, also geht es schön zu Fuß hoch. In aller Frühe sind wird dann aufgebrochen, denn um auf den Gipfel zu dürfen muss man bis spätestens 12 Uhr an der Zwischenstation sein.Und um 13:30 wird man dann vom Gipfel vertrieben. Für Auf- und Abstieg sollte man je vier Stunden einplanen. Damit kamen wir auch ganz gut hin. Kurz nach elf waren wir dann an der Zwischenstation. Hier die erste kleine Überraschung. Ein kleiner Kiosk (mit kaum einer Handvoll Produkten im Angebot), traditionelle koreanische Klos und soweit man schauen kann nur totes Land, aber offenes WLAN. Das ist Korea.
Weiter oben verschwanden dann auch die letzten abgestorbenen Bäume. Und es wurde deutlich kälter. Auf dem Gipfel hatte man dann nicht nur einen ganz schönen Ausblick auf die Insel, sondern konnte auch in den Krater schauen. Leider war das Gras schon braun und der See ziemlich ausgetrocknet, aber der anstrengende Aufstieg hat sich trotzdem gelohnt. Nach einer kleinen Pause ging es dann an den Abstieg. Nach über 18 Kilometern und acht Stunden steile, steinige Bergwege mit Füßen treten, ging es dann nur noch ins Taxi, unter die heiße Dusche und dann ins Bett, um den Rest des  Abends Starcraft zu gucken.
2011-11-16 Jeju 4 Hallasan

Dienstag, 15. November 2011

Jeju 3: Cheonjeyeon Wasserfälle und Basaltsteine

Hier im Ort sind noch einige schöne Ding zu sehen. Also, los geht's. Und das Schöne ist, dass ich das alles sogar angucken durfte, ohne zu bezahlen. Normalerweise muss man hier immer etwas (meist so 1-2 €) bezahlen, wenn man auf einen Berg will oder einen Wasserfall bewundern mag. Da aber Jeju gerade als eins der sieben neuen Naturweltwunder gekürt wurde, sind den Rest des Monats alle Eintritte frei. Zuerst ging es zu den Cheonjeyeon Wasserfällen, auch bekannt als "Teich des Himmelskönigs". Der Legende nach sollen hier sieben Dienerinnen des Himmelskönigs (Nymphen) nachts herabgestiegen sein, um im Teich am Fuße des Wasserfalls zu baden. Die Figuren sind in die Brücke (Seonimgyo) eingearbeitet, welche das Tal überspannt. Durch die schöne Anlage des Seaes Hotels ging es dann zur Basaltsteinküste Daepo Jusangjeollidae. Hier hat das Lavagestein beim Auskühlen fünf- bzw. sechseckige Säulenstrukturen gebildet.Noch eben den Sonnenuntergang genießen und schon ist wieder ein Tag rum.
2011-11-15 Jeju 3

Montag, 14. November 2011

Jeju 2: Erster Konferenztag

Pünktlich zu Beginn der Konferenz wurde das Wetter besser. Also ging es in der Mittagspause mal los ein paar Bilder rund ums Hotel machen. Wir haben hier einen Sandstrand und einen schönen Steinstrand. Leider war der Zugang zu diesem verboten. Irgendwie waren aber doch auf einmal ganz viele Bilder von dem Strand auf meiner Kamera. Seltsam.
Danach gings wieder auf die Konferenz. Da hab ich dann auch mal ein paar Bildchen vom Hotel gemacht. War schon ganz nett hier. Abends sind wir dann alle zusammen essen gegangen. Es gab eine Spezialität, die man nur hier essen kann. Schwarzes Jeju Schwein. Es war eigentlich auch ganz lecker, aber ziemlich fettig. Aber Hauptsache es gab Kimchi :D
2011-11-14 Jeju 2

Sonntag, 13. November 2011

Jeju 1: Das kleine Hawaii Koreas

Heute morgen ging es also los. Für eine Woche auf die Insel Jeju. Konferenz, IRTG-Treffen und vielleicht ja auch ein wenig Sightseeing ;) . Erstmal ab ins Hotel und Kinnlade runter. Voll der Bonzenbunker. Aber es kam auch gleich die große Ernüchterung. Kein WLAN auf dem Zimmer und Internet mit Kabel kostet 13 € am Tag. Also gabs nur WLAN mit schlechtem Empfang in einem Teil der Lobby. Daher kommen meine Berichte nun auch erst mit einiger Verspätung online. Dass wir hier kein Mittag- und Abendessen bezahlt bekommen würden, wurde uns vorher bereits gesagt. Aber nun sollten wir auf einmal auch kein Frühstück mehr bekommen, weil irgendwas falsch gebucht wurde. Naja nach zwei Tagen Diskussion haben wir dann am Ende doch Frühstuck bekommen. Aber erstmal ging es eine Runde durch die Stadt, Restaurants suchen, in denen wir uns die Woche über durchfuttern können. Zwanzig Minuten einfacher Fußweg zum nächsten Restaurant bei einer Stunde Mittagspause...hmmmm...da werden wir wohl nicht pünktlich zurückkommen können. Schade. Leider war es heute etwas zu neblig, um eine schöne Aussicht zu haben, aber trotzdem gibt es schon einmal die ersten Bilder.
Was uns sofort aufgefallen ist, sind die großen Spinnen, die hier alle paar Meter ihre Netze spannen. Die Netze sind im Schnitt so 1-2 Quadratmeter groß, manchmal aber auch deutlich größer. Die Spinnen sind entsprechend groß. Was man hier ansonsten noch an jeder Ecke sieht sind die Dolharubang (Steingroßväter). Das sind große Steinfiguren, die hier früher als Schutzgottheiten galten. Da Jeju eine Vulkaninsel ist, sind nicht nur diese Figuren, sondern auch die Wege aus Lavastein. Die vielen Palmen runden dann das Bild einer schönen Insel ab.
Dann wünsche ich mal viel Freude mit den ersten Bildern. Ich habe mir des Weiteren mal den Spaß gemacht meine Bilder zu geotaggen. In der Gallerie sollte nun rechts eine Landkarte dargestellt werden, auf der zu sehen ist, wo die Bilder aufgenommen wurden. Da mein Geologging-Programm noch nicht so richtig funktioiert hat, sind die meisten Bilder per Hand getagged. Daher stimmen die Orte natürlich nur mehr oder weniger grob mit dem wirklichem Aufnahmeort überein. Aber ein nettes Gimmick ist es trotzdem.
2011-11-13 Jeju 1