Donnerstag, 1. Dezember 2011

N Seoul Tower und Tschüß

An meinem letztem Tag hier in Seoul ging es noch einmal auf den Fernsehturm N Seoul Tower. Von hier aus konnte man die ganze Stadt noch einmal überblicken.  Die vielen Schlösser der verliebten Pärchen durften genau so wenig fehlen, wie die passende weihnachtliche Deko. Zum Abschluss des Abends ging es dann noch kurz durch das Shopping-Viertel Myeong-dong, in dem man so allerlei Kurioses findet.
Damit geht ein weiterer Korea-Aufenthalt zu Ende. Hoffentlich geht beim nächsten Mal nicht wieder ein Laptop in die Knie. Ich bedanke mich bei meinen geduldigen Lesern und freue mich schon darauf euch ausführlichst über meinen nächsten Besuch in Korea zu berichten.
2011-12-01 N Seoul Tower

Dienstag, 29. November 2011

COEX, Bongeunsa Tempel und Hügelgräber

Heute war ich noch einmal einkaufen und Fotos machen. Leider war das Wetter ziemlich bescheiden. Erst ging es in die COEX-Mal zu Weihnachts-Hello Kitty und Totoro. Direkt hinter dem Einkaufscenter liegt der Bongeunsa Tempel. Hier steht auch Mireukdaebul, die mit 23 Metern Höhe größte Buddha-Statue Koreas.
Danach ging es zu den nahe gelegenen Hügelgräbern Seolleung. Leider konnte man hier nur auf einen der drei Grabhügel drauf, aber der kleine Spaziergang durch den Park war doch ganz nett. Zuletzt kam ich dann noch an den Floating islands vorbei. Diese künstlichen Inseln wurden hier in den Han-Fluss gesetzt und leuchten Nachts in immer wechselnden Farben. Leider war es aber noch hell, als ich dort war. Zuhause erwartete mich dann noch eine kleine Überraschung. Da stand doch auf einmal ein blinkender Weihnachtsbaum in unserem Hausflur. Sah erst nach Feueralarm aus, war aber doch eine schöne Überraschung.
2011-11-29 Tempel und Huegelgraeber

Freitag, 25. November 2011

Kommandozentrale außer Gefecht gesetzt

Heute morgen ging mein Laptop auf einmal nicht mehr an. Naja, erstmal Festplatte ausbauen und nach weiteren typischen Fehlern suchen. Nichts. Also Laptop ganz auseinander bauen und nach einem Wackelkontakt oder so suchen. Auch nichts. Und wenn man schon dabei ist, kann man gleich mal einen Blick auf die Bildschirmverkabelung werfen. Hier ist aber auch nichts zu finden. Das war's dann wohl mit dem guten Stück. Da muss ein Neuer her. Somit werden sich wohl auch weitere Berichte und Bilder auf unbestimmte Zeit verschieben.
Immerhin konnte ich während der Bastelstunde zwei neue Kaffeesorten probieren. Und sie waren beide sogar trinkbar, was hier in Korea nicht immer der Fall ist. Und dank eines super durchdachten Systems kam ich hier sogar zu meinem ersten "Filterkaffee".
2011-11-26 Kaffee und Computer

Donnerstag, 24. November 2011

Essen mit den Koreanern

Heute Abend waren wir zusammen mit den Koreanern auf der Piste. Erst ging es in ein Restaurant mit sehr leckerem Essen und anschließend in eine Bar. Warum diese "Blue Train" heißt, sollte man an den Bildern erkennen.
2011-11-24 IRTG Essen

Sonntag, 20. November 2011

Ab in die Kälte

Nun weiß ich auch warum Jeju als das Hawaii Koreas gilt. Gerade mal eine Flugstunde weit weg, aber über 10° Temperaturunterschied. In Jeju bei 16° ohne Jacke losgeflogen und bei 3° in Seoul gelandet. Nachts fallen die Temperaturen hier nun unter 0° und es soll auch schon geschneit haben. Dann arbeitet man wenigstens mehr und macht weniger unnötige Fotos, mit denen man seine Mitmenschen quält ;) Am Wochenende wollen wir noch einmal auf den Gwanaksan (Berg hinter der Uni). Da gibt es dann sicher wieder Bilder.

Samstag, 19. November 2011

Jeju 5: Olle und ein einzigartiger Wasserfall

Zum Abschluss des IRTG-Treffens ging es mit allen noch einmal wandern. Auf Jeju heißen die Wanderwege Olle. Für uns wurde eine besonders schöne Strecke ausgewählt. Durch irgendwelche Plantagen, über scharfes Vulkangestein, vorbei an Monsterspinnen, durch eine Menge Matsch und an hohe Klippen. Naja die Koreaner verstehen unter Wandern was anderes. Es war eher ein den Weg abrennen. Hauptsache es ist schnell vorbei. Bilder braucht man nicht zu machen, die kann man ja dann später im Internet googlen und angucken. Wir Deutschen haben das Ganze dann ein wenig ausgebremst. Ganz ungefährlich war der Weg dann teilweise auch nicht. Vor allem weil die Steine doch ziemlich scharfkantig waren, wie ich spüren musste. Aber das hält mich nicht davon ab jede Insel hundertmal von allen Seiten zu fotografieren.
Kurz vor dem Ziel kamen wir dann noch an eine recht schöne Klippe, an der wir dann sogar mal fünf Minuten Pause gemacht haben, um uns umzugucken. Natürlich war das Betreten der Klippe strengstens verboten. Aber nachdem man aus Versehen über den Zaun geklettert war, konnte man das Schild leider gar nicht mehr lesen. Hier konnte man dann zu den Klängen des Flötenspieler meditieren oder einfach den Ausblick genießen.
Nach dem Mittagessen sollte es dann mit dem Bus direkt wieder ins Hotel gehen. Zum Glück wusste ich, dass hier im Ort noch zwei sehr bekannte Wasserfälle sind und bin mit ein paar Leuten auf eigene Faust losgezogen. Die Koreaner hatten genug. Wenn man schon vier Stunden wo hin läuft, dann sollte man sich ja schon noch die Zeit nehmen die zwei berühmtesten Wasserfälle hier anzugucken. Obwohl Bilder googlen sicher schneller gegangen wäre.
So kamen wir also noch an den Cheonjiyeon und den Jeongbang Wasserfall. Letzterer ist der einzige Wasserfall in ganz Asien, der sich direkt ins Meer ergießt. Das war doch noch einmal ein schöner Ausklang meines Aufenthalts hier auf Jeju. Morgen geht es wieder nach Seoul.
2011-11-19 Jeju 5 Wanderung

Mittwoch, 16. November 2011

Jeju 4: Hallasan. Einmal über der Welt stehen

Heute ging es auf den Hallasan, einen erloschenen Vulkan. Mit 1950 Metern ist dieser der höchste Berg 
Südkoreas. Natürlich gibt es hier bei den wanderverrückten Koreanern keine Seilbahn, also geht es schön zu Fuß hoch. In aller Frühe sind wird dann aufgebrochen, denn um auf den Gipfel zu dürfen muss man bis spätestens 12 Uhr an der Zwischenstation sein.Und um 13:30 wird man dann vom Gipfel vertrieben. Für Auf- und Abstieg sollte man je vier Stunden einplanen. Damit kamen wir auch ganz gut hin. Kurz nach elf waren wir dann an der Zwischenstation. Hier die erste kleine Überraschung. Ein kleiner Kiosk (mit kaum einer Handvoll Produkten im Angebot), traditionelle koreanische Klos und soweit man schauen kann nur totes Land, aber offenes WLAN. Das ist Korea.
Weiter oben verschwanden dann auch die letzten abgestorbenen Bäume. Und es wurde deutlich kälter. Auf dem Gipfel hatte man dann nicht nur einen ganz schönen Ausblick auf die Insel, sondern konnte auch in den Krater schauen. Leider war das Gras schon braun und der See ziemlich ausgetrocknet, aber der anstrengende Aufstieg hat sich trotzdem gelohnt. Nach einer kleinen Pause ging es dann an den Abstieg. Nach über 18 Kilometern und acht Stunden steile, steinige Bergwege mit Füßen treten, ging es dann nur noch ins Taxi, unter die heiße Dusche und dann ins Bett, um den Rest des  Abends Starcraft zu gucken.
2011-11-16 Jeju 4 Hallasan